Montag, 14. November 2016

MESSEBERICHTE: FRANKFURT UND WIEN 2016

Die letzten Wochen ging es bei mir rund. Neben allen möglichen privaten kleinen Reisen war ich auch auf zwei Buchmessen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: der Frankfurter Buchmesse und der Buch Wien.

In Frankfurt war ich in erster Linie als Autorin unterwegs, um meine lieben Mädels von der Romance Alliance zu treffen und bei den Herzenstagen dabei zu sein. Hier könnt ihr z. B. meine Kolleginnen und mich on stage mit Mr. Januar bewundern:

Doch zwischendurch blieb zum Glück auch ein bisschen Zeit, um einfach nur zu stöbern und die Messe als Leserin zu genießen. Ich habe mich gleich zu Beginn in das Lesezelt verliebt! Yogi-Tee und Lesungen, was will man mehr? Mit einer dampfenden Tasse in der Hand konnte ich unter anderem Markus Heitz und Iny Lorentz zuhören.

Ich kann jedem Blogger nur sehr empfehlen, sich eine Presseakkreditierung für die Messe zu besorgen. Das bringt einem so viele Vorteile! Besonders toll ist der presseeigene Bereich, in dem man gegen ein paar Euro Kaution ein Schließfach bekommen kann und Toiletten vorfindet, bei denen man nicht lang anstehen muss. Es gab sogar eine Rolltreppe, die man nur als Pressemitglied nutzen konnte. Sehr praktisch, um schnell von A nach B zu kommen!

Die Cosplayer waren für mich auch ein großes Highlight auf der Messe! Mit ihren phantasievollen Kostümen haben sie das Messegelände am Samstag und Sonntag bereichert. Es war fast ein bisschen wie eine Zeitreise zurück in den Sommer, wo ich auf der Comic Con Stuttgart unterwegs war.

Ich gebe gerne zu, dass mich die Buchmesse Frankfurt ein bisschen überfordert hat mit ihrer Größe. Es war unmöglich, alles zu sehen. Die Buch Wien war dagegen ein gemütlicher Spaziergang.

Obwohl viele größere Verlage theoretisch vertreten waren, gab es in dieser Hinsicht nicht sonderlich viel Programm. Vor allem Fantasybücher suchte ich vergebens, auch auf der Verkaufsfläche außerhalb der Messe. Positiv aufgefallen ist mir da eigentlich nur der kleine Leipziger Familia Verlag. Es gab aber ein Fantasy-Event, das ich mir nicht entgehen lassen konnte: Mara Lang las am Donnerstag aus ihrem neuen Roman "Girl in Black". Die zwei spannenden Szenen haben mich gleich in ihren Bann gezogen und die Autorin hat wunderbar vorgelesen. Vor allem der italienische Akzent war genial!

Ein schöner Aspekt an dieser kleinen Buchmesse ist natürlich, dass auch kleinere, lokale Verlage mit einem Stand vertreten sind. Insgesamt muss ich aber sagen, dass mich das Programm der Buch Wien eher wenig angesprochen hat. Es gab ein (meiner Meinung nach) sehr gutes Programm für Schulklassen, und die österreichische Gegenwartsliteratur war gut vertreten, aber in Sachen Unterhaltungsliteratur sah es eher mau aus. Schade!

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